Teil 4: Was uns Verbundenheit im Business gibt

In Teil 4 der Serie „Wie Sie Ihr Business in Freude verwandeln“ geht’s um Verbundenheit. Verbundenheit ist eines der elementaren Bedürfnisse, die erfüllt sein müssen, damit wir langfristig Freude empfinden können.

Wir brauchen Sicherheit, Freiheit, Verbundenheit und Sinn. Wenn wir es schaffen, diese 4 elementaren Bedürfnisse in unserem Business zu erfüllen, dann macht uns das glücklich, wir empfinden Freude, sind motiviert und wirklich erfolgreich!

Wenn es uns an Verbundenheit mangelt, dann haben wir das Gefühl, alles alleine schaffen und alles selbst machen zu müssen. Wenn wir uns verbunden fühlen, dann fühlen wir uns wertgeschätzt, unterstützt und geachtet. Und das gibt uns Kraft und stärkt unser Selbstwertgefühl.

Wenn Sie öfter mal das Gefühl haben, Herausforderungen alleine nicht lösen zu können, dann sollten Sie sich um Verbundenheit und Unterstützung bemühen.

Vor allem für Einzelunternehmer ist es wichtig, nicht alles alleine schaffen zu wollen, sondern sich eine Gemeinschaft zu suchen, in der gegenseitige Unterstützung und Austausch stattfinden.

Das Thema Verbundenheit hat viele Facetten. Wenn wir uns verbunden fühlen, dann fühlen wir uns in Harmonie mit uns selbst und unserem Umfeld.

In einer Gemeinschaft, die uns wertschätzt und unterstützt, geht alles viel leichter und wir haben viel mehr Kraft zur Verfügung.

Kunden, die uns wertschätzen und gerne bezahlen sind ein wichtiger Faktor, warum wir unsere Arbeit so lieben.

Und Mitarbeiter, die uns wirklich unterstützen, die mitdenken und in unserem Sinne handeln empfinden wir als Segen.

Die positive Resonanz, die wir von unserer Umwelt bekommen, stärkt unser Selbstwertgefühl.

Und unsere Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für die eigenen Bedürfnisse sorgt dafür, dass wir uns wohl fühlen in unserer Haut.

Das Maß unserer Liebe zu uns selbst ist das Maß unserer Kraft

Aus meiner Sicht beginnt Verbundenheit nicht im Aussen, sondern tatsächlich erstmal bei uns selbst. In dem Maße, wie wir unsere eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und ernstnehmen, wählen wir ja schließlich auch unser Umfeld. Und in dem Maße, in dem wir uns selbst wertschätzen, gehen wir unterstützend oder eben nicht so unterstützend mit uns selbst um. Frei nach dem Motto: „Nicht geschimpft ist auch gelobt“.

Und je schlechter wir mit uns selbst umgehen, umso weniger Kraft haben wir zur Verfügung.

Warum ist das so wichtig? Weil wir als Unternehmer sehr gut mit unseren Ressourcen und unserer Kraft haushalten müssen. Schließlich tragen wir mit unserer Kraft unser gesamtes Business. Das lebt von unserer Kraft. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir uns aktiv darum kümmern, dass es uns gut geht.

Ich nehme mir dafür immer wieder Reflexionszeiten. Das sind Zeiten, die ich in der Natur oder an einem schönen Ort verbringe, wo ich mich wohlfühle. Und dann reflektiere ich über mein Business.

  • Was funktioniert? Was funktioniert nicht so gut? Woran liegt das?
  • Wo bin ich „Feuer und Flamme“? Und wo eher genervt? Ist es möglich, das, was mich nervt, abzustellen, outzusourcen oder so umzugestalten, dass es zumindest neutral ist und ich dabei keine Energie verliere?
  • Wo sollte ich mir Hilfe holen, weil ich alleine nicht weiterkomme?

Weniger „funktionieren“ und mehr „der Freude folgen“

Und auf diese Weise kultiviere ich immer mehr von dem, was mir gut tut und lasse immer mehr von dem weg, was mir nicht gut tut. Das sorgt ganz erheblich dafür, dass ich große Freude daran habe, Unternehmerin zu sein und mir auch keine andere Lebensform mehr für mich vorstellen kann.

Diesen Artikel hier schreibe ich gerade auf der Terrasse eines Cafes an einem See bei einem Cappucino. Und ich empfinde es als großes Privileg, so arbeiten zu dürfen und zu können.

In diesem Zusammenhang kann ich Ihnen übrigens ein wunderbares Buch von Stewart D. Friedman empfehlen: „Leading the life you want: Skills for integrating work and life“.

So, das war der innere Aspekt der Verbundenheit mit uns selbst. Schauen wir uns mal den äußeren an.

Als Unternehmer ist mal erstmal alleine. Als Einzelunternehmer sowieso. Aber auch, wenn man Mitarbeiter hat, kann man diese ja bezüglich der Entwicklung des eigenen Unternehmens eher nicht um Rat fragen. Ihr Unternehmen ist ja quasi Ihr „Baby“, und die meisten Entscheidungen, die da zu treffen sind, müssen Sie alleine entscheiden. Und immer alles alleine mit sich selbst auszumachen kann sich bisweilen ganz schön einsam anfühlen.

Deshalb gibt’s Unternehmerclubs und Unternehmergemeinschaften. Die meisten von ihnen haben zum Ziel, miteinander Geschäfte zu machen, sich gegenseitig weiterzuempfehlen, gemeinsam neue Kunden zu gewinnen oder auch sich durch Vorträge und Workshops weiterzubilden.

Der Vorteil dieser Netzwerke liegt darin, dass man neue Kontakte macht und so tatsächlich mehr Geschäft generiert. Auch der Weiterbildungsaspekt durch die Vorträge ist ein Vorteil.

Der Nachteil dieser Netzwerke liegt oftmals darin, dass man sich da automatisch immer von seiner besten Seite darstellt. Denn man möchte ja, dass die anderen die eigene Leistung selbst einkaufen oder weiterempfehlen.

Und das bedeutet, dass man über die Themen, die einen gerade bewegen und bei denen man Hilfe bräuchte, weil man alleine nicht weiterkommt, nicht spricht. Und so bleibt man mit dem, wo man wirklich Hilfe braucht, alleine. Um sich vor den anderen keine Blöße zu geben.

1+1=11

Weil immer mehr Unternehmer und Selbständige sich danach sehnen, sich Hilfe und Unterstützung bei Ihren alltäglichen Herausforderungen zu holen, gibt es in letzter Zeit immer mehr Erfolgsteams oder Mastermindgruppen.

In so einer Gruppe tun sich mehrere Unternehmer zusammen, um genau das zu tun: sich gegenseitig Hilfe und Unterstützung bei ihren alltäglichen unternehmerischen Herausforderungen zu geben. Erfahrungen auszutauschen. Neue Strategien zu lernen, ihr eigenes Unternehmen auf Erfolgskurs zu bringen.

Das Prinzip dieser Mastermindgruppen ist, dass die Unternehmer über eine längere Zeit verbindlich miteinander „gehen“ und sich gegenseitig zusichern, dass der Raum geschützt bleibt. Also nichts von dem, was da besprochen wird, nach aussen dringt. Auf diese Weise entsteht ein Vertrauensraum, in dem alles besprochen werden kann.

Angesichts der zunehmenden Komplexität, der wir als Unternehmer in Zeiten der Informationsüberflutung und Digitalisierung ausgesetzt sind, machen diese Mastermindgruppen wirklich Sinn.

Wir haben dadurch Zugang zu geballter unternehmerischer Erfahrung aus oftmals Jahrzehnten unternehmersicher Tätigkeit. Das spart uns echt viel Zeit. Denn viele Fehler, die die anderen schon gemacht haben, müssen wir ja nicht auch noch machen. Das können wir uns ja tatsächlich sparen.

Wir haben Zugang zu großem Wissen, für das wir am Markt viel Geld bezahlen müßten.

Dadurch, dass wir unsere Herausforderungen mit wohlwollenden und wertschätzenden Kollegen besprechen können, finden wir viel schneller Lösungen für Probleme.

Und durch die tragende Gemeinschaft sind wir doppelt motiviert, richtig Gas zu geben und unser Unternehmen so zu gestalten, dass es Freude macht und reiche Ernte bringt.

Warum 1+1=11? Weil Sie in so einer Mastermindgruppe Ihre Kraft, Motivation, Ihr Wissen und Ihre Erfahrung nicht verdoppeln, sondern vervielfachen. Sie schöpfen aus einem Pool, den Sie alleine nie zur Verfügung hätten, und erfahren Unterstützung, die Sie sich alleine nie geben könnten.

Das gibt Kraft, Power und Energie. Und die brauchen wir ja schließlich, um unser Unternehmen zu gestalten.

Unsere Welt ist zu komplex, als dass wir alles alleine schaffen könnten.

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, sich so eine Mastermindgruppe mal anzusehen, dann schauen Sie sich mal mein Jahresprogramm „Freude am Business“ an. Da gehen Sie mit einer Gruppe gleichgesinnter Unternehmer ein Jahr lang durch verschiedene Themen, richten Ihr Unternehmen strategisch so aus, dass es Ihnen gut tut und noch mehr Erfolg bringt und bekommen Unterstützung bei allen unternehmerischen Fragen, die Sie so bewegen.

Hier geht’s zum Programm: https://smartbusinesscreation.org/freude-am-business/

Hier gehts zur Mastermindgruppe für Berater, Trainer, Coaches und Dienstleister „Freude am Business“ (hier klicken)

Die Zeit des Einzelkämpfertums ist vorbei. Unsere Welt ist zu komplex, als dass wir sie alleine im Griff haben könnten.

Bei vielen Unternehmern habe ich immer noch den Eindruck, dass sie glauben, es sein ein Zeichen von Schwäche, sich Hilfe und Unterstützung zu holen.

In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall. Die Fähigkeit, sich Unterstützung zu holen, ist eine Erfolgsstrategie. Menschen, die das können, sind erwiesenermaßen wesentlich erfolgreicher als Menschen, die versuchen, alles alleine zu schaffen. Es ist also keine Schande, sich Hilfe zu holen, sondern in Wahrheit eine Erfolgsstrategie.

Suchen Sie sich eine Gemeinschaft, in der Sie gesehen, wertgeschätzt und unterstützt werden. Mit unternehmerischen „Try und Error“ verschwenden Sie Jahre an Zeit, die Ihre Mitbewerber ihnen dann voraus haben. Unsere Welt ist zu komplex geworden, um jedes Problem alleine lösen zu wollen. Wer das begriffen hat, der wird als Gewinner in dieser neuen Komplexität hervorgehen.

Photo by rawpixel.com on Unsplash

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