Deine Ziele bestimmen Deinen Fokus. Und einer meiner Lehrer  T. Harv Eker sagt: “What you focus on expands”. Worauf Du Dich fokussierst, das wird größer. Deine Ziele sind wie ein tägliches Leitbild für Dich.

Deine Ziele sind wie ein tägliches Leitbild für Dich

Deine Ziele und Dein Leitbild wirken sich unmittelbar auf alles aus, was Du tust.

Dein Leitbild beeinflusst deine Entscheidungen, deine Handlungen und wie Du Dein Business gestaltest und führst.

Hier ein Beispiel:

Wenn Du mehr Kunden brauchst, dann kannst Du Dir zum Ziel setzen, mehr Kunden für Deine Leistung zu akquirieren. Dann wirst Du Deine Ressourcen, Deine Zeit und Energie in Akquise stecken. Du handelst dann danach. Du machst vielleicht dann mehr Werbung, gehst noch öfter netzwerken, besuchst ein Akquiseseminar und lernst vielleicht, Akquisegespräche per Telefon zu führen. Du setzt Dir dann zum Ziel, Kunden über Akquisemaßnahmen zu gewinnen.

Und dadurch erschaffst Du Dir eine Realität, die Dir das bestätigt. Du kommst dann zu neuen Kunden über Akquise.

Du könntest Dir auch ein anderes Ziel setzen, wenn Du mehr Kunden haben willst.

Nämlich zum Magneten für neue Kunden zu werden. Soll heißen, dafür zu sorgen, dass potenzielle Kunden von alleine auf Dich zukommen. Dann wirst Du Deine Ressourcen, Deine Zeit und Energie dazu verwenden, von Deinen Kunden zu lernen, um Dein Angebot noch attraktiver und werthaltiger zu gestalten, und Interessenten eine Brücke zu bauen, auf der sie mühelos zu Dir finden können.

In der Folge wirst Du dann öfter weiterempfohlen und bekommst mehr Anfragen von Interessenten. Und das ohne dass Du irgendein telefonisches Kaltakquisegespräch geführt hättest. Du hast Dir also auch hier die entsprechende Realität erschaffen.

Interessanterweise ist Dein Arbeitseinsatz in beiden Fällen ungefähr vergleichbar. Du mußt nicht mehr arbeiten, wenn Du Kundenmagnet sein willst, als wenn Du Kunden durch Telefonakquise gewinnen willst. Du tust einfach nur etwas anderes. Du hast Deinen Fokus woanders und hast Dir andere Ziele gesetzt. Und das führt Dich auf andere Wege.

Andere Ziele führen Dich auf andere Wege

Das Thema ist, die meisten Menschen glauben, wenn sie zu wenig Kunden haben, dann müssen sie mehr Akquise machen. Aber in den allermeisten Fällen ist das nicht der Engpass.

In den allermeisten Fällen liegt der Engpass für zu wenige Kunden darin, dass die Kunden den Wert des Angebots nicht erkennen oder nicht von anderen Angeboten unterscheiden können. Und deshalb das Angebot dann auch nicht annehmen.

Und dann geht’s eben nicht darum, mehr Akquise zu machen, sondern Dein Angebot, den Wert für die Kunden und die Qualität, die du lieferst, sichtbar zu machen. Dich zu positionieren.

Unverschämte Ziele erweitern die Perspektive

Und solange nicht wirklich viele neue Kunden auf Empfehlung zu Dir kommen, ist es auch gut, Dich vorrangig um Deine Positionierung und um Deine Wertschöpfung zu kümmern und von Deinen bestehenden Kunden zu lernen, wie Du Dein Angebot noch verbessern kannst.

Der Positionierungspapst Peter Sawtschenko drückt das so aus: „Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt, ist falsch positioniert.“ Das ist natürlich eine starke Aussage, aber da ist wirklich was dran.

In seinem Buch „Energie Resonanz Positionierung: Warum wir ein Neues Business Denken brauchen“ nennt er das „Unverschämte Ziele“ setzen. Unverschämte Ziele sind Ziele, die auf den ersten Blick unerreichbar erscheinen. Und genau dadurch werden Energien und Innovationspotenziale freigesetzt. Und auf diese Weise erreicht man mit dem gleichen Arbeitsaufwand völlig andere Ergebnisse. Eben zum Beispiel zum Kundenmagneten zu werden anstatt mühsam jeden Kunden einzeln akquirieren zu müssen.

Peter Sawtschenko schreibt: „Unverschämte Ziele erweitern die Perspektiven und zwingen zum quer und andersdenken“.

Beispiele für solche unverschämten Ziele sind nach Peter Sawtschenko:

Warteschlangen, hohes Ansehen in der Branche, neue Kunden auf Empfehlung, passives Einkommen, über den Wert verkaufen anstatt über den Preis.

Also, vollkommen klar ist, wenn Du Dir solche Ziele setzt, dann denkst Du vollkommen anders als wenn Du Dir zum Ziel setzt, dass Du diese Woche noch drei neue Kunden akquirieren willst.

Allerdings haben unverschämte Ziele auch ihren Preis. Du erreichst sie nicht so schnell wie drei neue Kunden zu akquirieren. Warteschlangen, passives Einkommen und Ansehen in der Branche kriegt man nicht von heute auf morgen. Das kann man nur langfristig erreichen, wenn man dran bleibt und immer weiter daran arbeitet.

Und wenn Du gerade in einer Situation bist, wo Du dringend neue Kunden brauchst, dann kann es tatsächlich besser sein, diese Woche noch drei neue Kunden zu akquirieren.

Aber langfristig ist es wirklich gut, sich unverschämte Ziele zu setzen. Auch wenn Du im Moment noch nicht so genau weißt, wie Du sie erreichen kannst.

Um Dir selbst unverschämte Ziele setzen zu können, ist es gut, Dir zu überlegen, was Du nicht willst und worauf Du in Deinem Business überhaupt keinen Bock hast.

Der Kern eine Strategie besteht darin zu erkennen, was man nicht macht

Von dem Strategieexperten Michael Porter stammt der Satz: „Der Kern einer Strategie besteht darin zu erkennen, was man nicht macht“.

Meine unverschämten Ziele sind tatsächlich daraus entstanden, was ich auf keinen Fall tun will. Also aus meiner Nein-Liste.

Zum Beispiel konnte ich mir nie für mich vorstellen, dass ich Kaltakquise mache und Telefongespräche führe, um jemanden – vielleicht auch noch unter Druck – zu einem Geschäftsabschluss zu bewegen. Das entspricht mir einfach nicht. Wenn ich sowas tun müsste, dann würde ich mich verbiegen. Denn ich möchte Menschen Raum lassen, zu einer Entscheidung zu finden, die für sie stimmig ist. Geschäftsabschlüsse unter Druck kommen für mich nicht in Frage.

Ein weiterer Punkt auf meiner Nein-Liste ist das Hamsterrad:

Nachdem ich schon einen Burnout hinter mir habe, kann ich mir nicht mehr vorstellen, ausschließlich meine Zeit zu verkaufen und damit wieder im Hamsterrad zu landen.

So, und aus diesen Neins sind meine unverschämten Ziele entstanden.

Um nicht Kaltakquise oder Geschäftsabschlüsse unter Druck machen zu müssen, habe ich Möglichkeiten gesucht und auch gefunden, Interessenten Schritt für Schritt von selbst auf mich zukommen zu lassen. Also quasi zum Kundenmagneten zu werden.

Zum Beispiel habe ich kostenlose Onlineangebote, wo Interessenten mich unverbindlich kennenlernen können, bevor sie etwas bei mir buchen.

Und meine kostenpflichtigen Onlineangebote kann man alle testen. Das bedeutet, wenn jemand merkt, dass es doch nicht das Richtige ist, dann kann er innerhalb einer bestimmten Frist wieder vom Vertrag zurücktreten. Damit habe ich meinen Interessenten das Risiko abgenommen und es ihnen leicht gemacht, mein Angebot zu testen. Und ich habe ihnen den Raum gegeben, zu einer Entscheidung zu finden, die für sie stimmig ist.

Und damit ich nicht im Hamsterrad lande, weil ich immer nur meine Zeit gegen Geld tausche, habe ich mich dazu entschieden, mein Wissen in ein System zu packen und in Videos online zu stellen. Das ist natürlich erstmal unglaublich viel Arbeit. Aber wenn die mal gemacht ist, dann arbeitet das System während ich was anderes tun kann. Zum Beispiel mit meiner Band Musik machen. Und das hat ganz erheblich etwas mit meiner Lebensqualität zu tun.

Ich habe damit einen Wert geschaffen, der auch ohne mich funktioniert und der skalierbar ist. Das entspricht mir viel mehr.

Unverschämte Ziele führen zu höherem Kundennutzen

Und spannenderweise ist das auch für meine Kunden besser. Die haben nämlich dadurch mein ganzes Wissen zur Verfügung, können selbständig in ihrem Tempo an ihrem Business arbeiten und brauchen dadurch viel weniger Einzeltermine bei mir. Dadurch bekommen sie einen höheren Nutzen zu einem günstigeren Preis.

Also, indem ich mir unverschämte Ziele gesetzt habe, habe ich ein Win-Win für mich und meine Kunden geschaffen.

Und unverschämte Ziele beginnen mit einer Nein-Liste.

Was ich Dir nicht sagen möchte mit der Nein-Liste, ist, dass Du bestimmte Themen einfach loswirst.

Zum Beispiel habe ich von so manchem Selbständigen gehört, “ich will meine Arbeit tun, und um die Kunden soll sich jemand anders kümmern“. Das funktioniert nicht. Als Unternehmer musst Du Dich immer um Deine Kunden kümmern.

Dein Business soll Dir und Deinen Werten entsprechen

Sondern ich will Dir mit der Nein-Liste den Blick dafür öffnen, dass Du Dich in Deinem Business nicht verbiegen musst oder in blinden Aktionismus gerätst. Sondern andere Wege als die ausgetretenen suchst, die Dir mehr entsprechen, Dich glücklicher machen und vielleicht sogar noch einen höheren Wert für Deine Kunden schaffen.

Letztlich geht’s ja darum, Dir ein Business aufzubauen, das Dir, Deinen Fähigkeiten und Deinen Werten entspricht. Dann hast Du nämlich auch mehr Spaß dran und viel mehr Erfolgserlebnisse. Und wer Freude an seinem Business hat, hat auch insgesamt mehr Lebensqualität.

Wenn Du mehr über mein Programm wissen möchtest, mit dem meine Kunden selbständig an ihrem Business arbeiten, sich unverschämte Ziele setzen und diese nach und nach erreichen, dann findest Du es hier: https://business-empowerment.eu/freude-am-business/

Traust Du Dich, Dir unverschämte Ziele zu setzen?

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