Manchmal haben wir das Gefühl, es geht nicht so richtig voran in unserem Business. Wir haben uns vorgenommen, zu wachsen, haben uns Ziele gesetzt, aber irgendwie fühlt sich alles zäh an. Um unsere Ziele zu erreichen und zu wachsen strengen wir uns mehr an, unternehmen mehr, ergreifen mehr Maßnahmen.

Vielleicht kommen wir unseren Zielen damit auch ein Stückchen näher, aber der Preis, den wir dafür bezahlen, ist hoch. Der Alltag macht nicht mehr so viel Spaß, weil es einfach so viel geworden ist, was wir zu tun haben. Anstrengung und Freude am Business passen irgendwie nicht zusammen. Wer sich dauernd anstrengt, der hat eher das Gefühl, sich im Kampf zu befinden anstatt mit Freude seinen Alltag zu gestalten.

Auch, wenn es weit verbreitet ist, sich anzustrengen, muss es nicht unbedingt zielführend sein.

Denn Wachstum findet meistens genau da statt, wo wir unsere blinden Flecken haben. Blinde Flecken sind die Themen, die wir nicht im Blick haben, die uns nicht bewusst sind oder die einfach außerhalb unserer Komfortzone liegen. Und dort ist sehr oft das größte Wachstumspotenzial.

Das Engpassprinzip

Erklärbar ist das mit dem Engpassprinzip, das ich Dir jetzt mal an dieser Pflanze veranschauliche:

Um zu wachsen, braucht eine Pflanze verschiedene Rahmenbedingungen und Nährstoffe.

Um es zu vereinfachen, nehmen wir mal an, eine Pflanze braucht 4 Dinge, um zu wachsen: Licht, Wasser, Stickstoff, Phosphorsäure.

Wenn nur eines von diesen Bedingungen fehlt, dann kann von den anderen noch so viel da sein, unsere Pflanze wächst trotzdem nicht weiter.

Sie wächst erst wieder, wenn das, was gerade fehlt, also der Engpass, ausgeglichen ist. Du kannst sie also noch so sehr gießen, wenn sie kein Licht hat, wird sie nicht weiterwachsen. Das bedeutet, der wirkungsvollste Punkt ist das, was jetzt gerade gebraucht wird, damit der komplexe Organismus Pflanze weiterwächst.

Das ist ein Naturgesetz. Und das gilt auch für uns und für unser Business.

Naturgesetze gelten auch für uns und für unser Business

Denn unser Business ist – genau wie ein biologischer Organismus – ein komplexes System. Wir agieren vernetzt und auf verschiedenen Ebenen mit Kunden, Partnern und Netzwerken.

Wir sind mit vielfältigen Aufgabenstellungen beschäftigt: Akquise, Marketing, Angebote schreiben, Leistung erbringen, Rechnungen stellen, Netzwerken, die richtigen Partner und Dienstleister finden, Buchhaltung, und und und …

Und damit das nicht anstrengend wird, ist es immer wieder wichtig, sich eine zentrale Frage zu stellen: „Wo liegt der wirkungsvollste Ansatzpunkt für den Einsatz meiner Kräfte?“

Und vor allem ist es wichtig, sich diese Frage zu stellen, wenn wir merken, dass wir gerade so ein bisschen auf der Stelle treten.

Denn auch das ist ein Naturgesetz: in dem Moment, wo in einem komplexen System ein Engpass gelöst wird, lösen sich wie in einer Kettenreaktion andere Probleme viel leichter oder sogar von selbst.

Wo liegt der wirkungsvollste Ansatzpunkt meiner Kräfte?

Dazu jetzt mal ein Beispiel:

Klaus ist Unternehmensberater. Er hat viel Kompetenz und eine Menge Erfahrung in verschiedenen betriebswirtschaftlichen Themen. Trotzdem macht er viel Akquise und verkauft sich leider oft über den Preis. Einfach weil seine potenziellen Kunden oft nicht verstehen, welchen Nutzen sie wirklich von seiner Arbeit haben. Jetzt könnte er sich denken, das ist halt so, so ist mein Markt, und noch mehr Energie in Akquise stecken. Was auf Dauer ziemlich anstrengend wäre.

Oder er könnte nach dem Engpassprinzip handeln und sich fragen, welchen Engpass muss ich lösen, um an die richtigen Kunden zu kommen, die den Wert dessen erkennen, was ich zu bieten habe, und mich gut und gerne bezahlen?

Und ein sehr verbreiteter Engpass bei Beratern ist, dass potenzielle Kunden den Wert dessen, was sie liefern, oft gar nicht auf Anhieb erkennen können. Weil Wissen, Können und Erfahrung sehr abstrakt sind. Klaus könnte sich jetzt daran machen, sein Wissen und seine Erfahrung konkret für bestimmte Kunden sichtbar zu machen, indem er für typische Probleme konkrete Lösungen erarbeitet, die er dann präsentieren kann. Das macht es potenziellen Kunden leichter, den Nutzen seiner Arbeit für sich zu erkennen.

Und wer wirklich den Nutzen eines Angebots für sich erkennt, der will auch kaufen. Denn Geld fließt dahin, wo es sicher ist.

Nachdem Klaus also den Engpass „Kunden erkennen meinen Wert nicht“ für sich gelöst hat, ist die Akquise viel leichter. Denn er braucht weniger Termine für mehr Abschlüsse. Und er muss auch nicht mehr über den Preis verkaufen. Denn die Leute wollen ja seine Lösung, die ein anderer gar nicht bieten kann.

Arbeite nicht hart, sondern smart

Und so löst Klaus durch die Lösung seines Engpasses gleich mehrere Probleme, die sich dann quasi von selbst auflösen. Und sein Business kann wieder wachsen. Das ist viel smarter als noch mehr Akquisetermine zu machen und noch niedrigere Preise zu akzeptieren.

Wenn Du also merkst, dass es anstrengend wird in Deinem Business oder Du nicht so recht weiterkommst, dann kannst Du hart arbeiten oder smart arbeiten. Hart arbeiten ist sehr verbreitet. Aber wie Du an dem Beispiel gesehen hast, geht es auch anders.

Nach dem Engpassprinzip zu arbeiten ist nur eine Sache, die die glücklichsten Unternehmer anders machen. Wenn Du noch mehr von den Dingen erfahren willst, die die glücklichsten Unternehmer anders machen, dann findest Du sie hier in meinem kostenlosen Emailkurs „7 Dinge, die die glücklichsten Unternehmer anders machen“: https://business-empowerment.eu/besser-im-business-erfolgreicher-im-leben/

Arbeite smart, nicht hart! 🙂

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